Druchii-Slaaneshkultist der Gruppe "Kinder der Extase (KdE)"

Es ist der 06.Juni und ich habe mich spontan entschieden mit den Kindern der Ektase (KdE) als Druchii auf das DrachenFest 2015 zu fahren. Dort werde ich den Herold der KdE-Gruppenführung spielen und daher brauche ich noch schnell ein entsprechend würdiges Gerödel. Yay – unter Druck arbeitet es sich bekanntlich besser, also ran an den Speck! :D

 

Inhalt

 

Konzept

Masterplan

Make-Up und Facemods

Kostümbau

Teil 1 – Häkelschürze

Teil 2 – Schulterpartlet

Teil 3 – Stiefelstulpen

Teil 4 – Kopfschmuck

Accessoires und Ambientekram

 

 

Konzept

 

Was sind Druchii?

 

Druchii sind böse Elfen aus dem Warhammer Fantasy-Universum des Spieleverlegers Games Workshop. Sie sind das finstere, grausame und kriegerische Gegenstück der lichten Hochelfen und gelten oft als die böseste Rasse des Warhammer-Universums.

Nach einem erbitterten Bürgerkrieg  unter den Elfen wurden die Unterlegenen aus dem Land der Hochelfen vertrieben und zogen als Druchii in das karge und eisige Frostland Naggaroth, in dem sie heute leben. Ihr Überleben sichern sie durch grausame Raubzüge und ihren Komfort durch die gnadenlose Ausbeutung von Sklaven vieler anderer Rassen der Spielwelt, die sie allesamt verachten.

 

Druchii haben gewöhnlich fahle Haut, dunkles Haar und feine elfische Gesichtszüge, die jedoch durch ihre Verkommenheit verzerrt sein können.

 

Wer ist Slaanesh?

 

Slaanesh ist der jüngste und schwächste der vier großen Chaosgötterim Warhammer-Universum und wird von seinen Anhängern auch Die Weiße Schlange oder Der Dunkle Prinz genannt. Seine Einflusssphären sind das Schöne, die Künste, das Verführerische und Leidenschaftlichkeit. Er ist ein klischeehafter Hedonist, der Meister der Dekadenz, des Luxus und der Genusssucht, der verbotenen Leidenschaften und heimlichen Laster.

Statt sich am Blut oder Tod seiner Anhänger zu erfreuen, zieht er sie mit jeder Sinneserfahrung und jedem neuen Kick tiefer in den seelischen Abgrund - Bis von ihnen nichts weiter übrig bleibt außer einer leeren Hülle, deren Gefühle so abgestumpft sind, dass sie sich nur noch durch extreme Stimuli überhaupt selbst spüren kann.

Seine Anhänger werden auch „Pleasure Seeker“ oder „Children of Delight“ genannt.

 

Ein florierender Kult des Slaanesh soll laut Erzählungen für den Bruderkrieg bzw. Bürgerkrieg unter den Hochelfen verantwortlich gewesen sein, bei welchem die Slaanesh-Verfallenen als Druchii getötet oder ins Exil getrieben wurden.

 

Was für eine Type will ich spielen?

 

Den Reizen Slaaneshs zu oft und zu lange erlegen, zeichnen sich die Geißeln der weißen Schlange auf dem Charakter deutlich ab. Das ehemals ebenmäßige und erhabene Gesicht ist verzerrt von den Überbleibseln großer Schmerzen, Teile davon werden aus Scham und Ekel unter Kleidung und Maske verborgen. Das, was man sieht, ist kunstfertig mit Körperschmuck in Form von Narben oder Metallteilen verziert, die als Erinnerungen und Trophäen der durchlebten Grenzerfahrungen fungieren. Zu jeder der Narben und zu jedem Schmuckstück soll es später eine Geschichte geben.

Absolute Ergebenheit zu Slaanesh und seinen Erwählten, den Anführern der Kinder der Ektase, zeichnen den Charakter aus und bestimmen sein Leben und Handeln, genauso wie der Hass auf alle lichten Elfen und ihre Verbündeten.

Darüber hinaus ist er Kunstliebhaber und bezeichnet sich selbst gern als „Kunstwerk“, ist exzentrisch, dekadent, sadistisch und machtversessen ... hedonistischer Dreckssack halt.

Die andere Seite des Charakters ist gequält von Scham und Ekel vor sich selbst, was sich besonders in einer verzerrten Liebe für Schönes, einer Sammelwut seltener Dinge/Sklaven und starkem Neid auf schöne Lebewesen äußern.

 

Charaktername: Astalah Valas

Alter: ca. 350 Jahre
Rasse: Druchii (slaaneshgläubig)

Eher kleinwüchsig, zierlich, feingeistig und eher künstlerisch als kriegerisch begabt, galt Astalah gegenüber ihren Geschwistern als schwächstes Kind der Familie.

Eckpunkte des Lebenslaufes und deutliche Charaktermerkmale:
- Aufgrund geringer magischer Fähigkeiten Soldatenausbildung genossen. Diese eher im unteren  Durchschnitt absolviert. Eltern hätten sich mehr magisches Erbe gewünscht. (Grundlage für Selbsthass)

- Wurde in der Familie als eher schwächlich und weich angesehen (-> Motivation dagegen an zu arbeiten und ihre Härte allen zu beweisen). (Selbsthass vs. Narzissmus – „kein Schwächling mehr sein wollen“)

- Kann die blutrünstige Zerstörung von Schönheit nicht ertragen, legt Wert auf chirurgische Präzision und verachtet bloßes Abhacken/Verstümmeln. „Wahrer Schmerz lässt dich drum betteln bluten zu dürfen.“ (Eher Symbole einbrennen/ritzen, kunstvolles Aufschlitzen und Drapieren des Opfers).

Todsünden: Neid, Hochmut
Exzesse: Kunst, Ästhetik, (seelischer) Schmerz
Schwächen: Sucht, Selbsthass, Narzissmus

Konkrete Ideen für Spleens:

- Astalah liebt langes Haar. Sie trägt einen Kamm bei sich, selektiert Gefangene und Sklaven nach schönem langem Haar und beschäftigt sich gern lange damit deren Haar zu betrachten, zu kämmen, zu flechten etc. …. Männlich oder weiblich ist dabei egal, Hauptsache Haare schön. (Neid, Besessenheit von Schönheit)

- Versucht Gefangene/Sklaven zu manipulieren sie „schön“ zu nennen und „freiwillig“ zu berühren. (innerer Widerstreit Hochmut <-> Neid)

- Trinkt seltsames dunkles Zeug „Saft der Sinnesfreuden“, das sich wie ein dunkler Film über Mundraum und Zähne legt. Es scheint das Einzige zu sein, das ihr Befriedigung verschafft. (Sucht, Schwäche)

- Braucht es als Egopolitur andere vom Genuss des Saftes zu überzeugen und ihren Worten zu glauben, ehe sie die Gutgläubigen verlacht und ihnen in den Rücken fällt. (Hochmut, Sadismus)

- Spielt gerne den „Good Cop“ und die helfende Hand bei Folterungen -oder verhilft Opfern sogar zur Flucht, um das Opfer direkt darauf in gemeine Fallen zu locken und ihm die Hoffnungslosigkeit seiner Situation + ihre Macht deutlich zu machen. (Hochmut, Sadismus)

 

 

Wie soll der Charakter aussehen?

 

Der Charakter soll sich in das Gesamtbild der KdE-Spielgruppe einfügen, aber dennoch nicht nach einer Spielfigurenkopie aussehen, sondern die individuelle Exzentrik des Charakters widerspiegeln.

 

Die Farben der Gruppe sind schwarz, violett/aubergine und gold. Violett und Schwarz habe ich schon, das Silber wird geschwärzt oder vergoldet und ich möchte zwei hellere Violetttöne mit in das Kostüm einbringen.

 

Weiße Augen und weiße/helle Schminke sind ein Muss, dazu werde ich die Augenregion und die Lippen violett-grau halten - Dunkle Lippen für den grotesken Marilyn Manson Mimikboost. Der Mann wird generell ein wenig Vorbild für diesen Charakter sein.

 

Als Herausforderung habe ich mir vorgenommen den Charakter mit Glatze zu spielen. Das entfremdet schön und gibt mir außerdem mehr Fläche für geile Facemods. ( leider verschoben, kommt nach dem DF)

 

Neben der Tätigkeit als Herold und Diplomat soll der Charakter auch kämpfen. Ich brauche Abwechslung. Hübsch Herumstehen ist jedenfalls nicht mein Spiel. Daher soll auch eine dezent gerüstete Gesamtwirkung entstehen.

Also steht noch einiges auf der Bastelliste...

 

Als Herold der beiden Gruppenführer ist der Charakter von Wichtigkeit und Repräsentanz. Ihm obliegen wichtige Botengänge, diplomatische Verhandlungen und Assistenz der Hohepriesterin und des Heerführers. Trotzdem soll seine Optik den Prunk der beiden Führungspersonen nicht erreichen, damit sie sich gut von ihren Untergebenen abhaben. Daher habe ich mich basierend auf den Kostümen der Gruppenführer für/gegen gewisse Materialien entschieden.

 

Die Gruppenführung verwendet u.a.:

-          Samt

-          Seide

-          Metallrüstung

-          Breite Schulterteile, imposante Kopfaufbauten und Helme

 

Daher werde ich obige Materialien vermeiden und weniger edle verwenden:

-          Leinen

-          Jaquard (Baumwolle)

-          Simple Baumwollstoffe

-          Goldspitze

-          Lederrüstung (exotisches Leder, damit es dennoch dekadent wirkt)

-          Dezentere Schulteraufbauten und weniger imposanten Kopfschmuck

 

 

Als Basis zum Modden wird mir dieses alte NSC-Kostüm herhalten:

Dazu habe ich meinen Fundus geplündert und das Kostüm provisorisch ergänzt. Mal sehen was davon letztlich wie übernommen wird …

Stoff, den ich bisher zur Verfügung habe:

Dazu habe ich folgende Auswahl an Accessoires und IT-Arbeitsmaterial.

Teilweise muss das natürlich noch umlackiert/bemalt und vorverarbeitet werden...

 

 

Masterplan

 

-          Silberne Verzierungen schwärzen bzw. mit Applikationen überdecken

-          Gruppenlogo anbringen

-          Facemask/Pseudohelm + Glatze (als komfortables 1-Teil-Ding) leider aus Zeitgründen verschoben

-          Glatzenmod (Piercingd, Narben, Implants) leider ebenfalls verschoben

-          Kopfschmuck

-          Schminke testen

-          Schultern modden

-          Handschuh mit goldenen Fingerspitzenringen

-          Stiefelstulpen neu machen

-          Zusätzliche Schichten und Kleidungsstücke (helleres Violett)

-          Gebamsel + Trophäen

-          Gebrauchsspuren

 



Make-Up und Facemods

 

Erst einmal muss ich die Makeup-Grundlage entwickeln – dann füge ich nach und nach die Facemods hinzu.

Ohrenmod an beiden Ohren über brünierte Kettenhemdringe (entölt und mit Klarlack versiegelt):

Für die Grundlage des Gesichts-Make-ups habe ich folgendes besorgt:

-          Kyolan Fettschminke - Camouflage D2 (hellster Hautton)

-          Transparentes Fixierpuder aus dem Drogeriemarkt

-          Weiße Kontaktlinsen „Zombie“

-          Lidschatten in anthrazit, mittelgrau, violett und hellem nude

-          Lipliner in violett und dunkelrot

-          Schwarzen Kajal

-          Schwarze Wimperntusche

 

… und mir das probeweise aufs Gesicht geknallt (Augen in PS weiß gemacht, Kontaktlinsen werden erst kurz vor dem DF angebrochen):

Ergebnis:

-          Das Kryolan D2 ist etwas dunkler als meine echte Haut – überdeckt aber sehr gut Hautrötungen z.B. bei körperlicher Anstrengung. Geiles Zeug.

-          Das Rot/Violett wird von der Kamera massiv gefressen, kann also für Fotos unter den Augen noch stärker aufgetragen werden.

-          Die Lippenschminke unterstützt die Mundmimik und besonders ein schiefes Grinsen

-          Meine Haare sind ok. Sie machen das Gesicht noch schmaler und verdecken die ansonsten recht großen Ohren.

 

Man sieht: Da ist noch viel zu tun! Das wird verdammt viel Arbeit, was wohl bis zum DF nicht mehr realistisch ist … Also stelle ich die Glatze zurück und nehme erst mal die Version mit Haaren.

Oder doch nicht? :D


Facemod die Zweite!

 

Irgendwelche Chaoskringel im Gesicht, die ich von einem Artwork geklaut habe und noch etwas abwandeln werde.

Grob aber schon das was ich mir  vorstelle.


Die Ohren habe ich ein ganzes Stück eingekürzt, sodass sie nicht mehr so riesig und segelartig sind.

 

Haare nachfärben, Ohren schminken und Helmschale grundieren wird natürlich noch vorm DF erledigt ;-)


... Ich brauche Drogen, jeden Tag - Drogen, so viel ich mag!


Sehr Slaanesh-gefällig ist mein Charakter natürlich diversen Sinnesfreuden und Ersatzbefriedigungen verfallen. Darunter eine harte Droge, die so schwarz ist wie seine Seele *haha*.


Schwarzes Lebensmittelfarbenkonzentrat gelöst in Sirup - selbst ein kleiner Schluck von dem Zeug macht Zunge, Zahnfleisch und Speichel für eine ganze Weile schwarz, ehe sich die Farbe über Blautöne abbaut. 3g vom Konzentrat färben 1kg Marzipan deutlich schwarz, das knallt also bis ins Klo ;-)


 

 

Kostümbau

 

Das Kostüm soll maßgeblich durch zwei Hauptteile aufgewertet werden, die viele Details enthalten. Je weniger Einzelteile, desto schneller ist ein Kostüm anziehbar. Eine große Erleichterung, wenn man noch Zeit für den täglichen Schminkaufwand dazu rechnen muss, aber trotzdem zügig ins Spiel will.

 

Ich werde erst einen sauberen Rohbau fertigen, dann weiter in die feinen Details gehen (Applikationen aus exotischen Lederhäuten, saubere Bemalungen bzw. Stickereien) und zum Schluss Gebrauchsspuren hinzufügen.

 

Es gibt vier maßgebliche Baustellen:

 

1.) „Häkelschürze“

2.) Schulterpartlet

3.) Stiefelstulpen

4.) Kopfschmuck



Teil 1 – „Häkelschürze“

 

Ein gehäkeltes altes Top in schwarz mit Ledereinsätzen (Marke „Omas gesammelte Werke“) wird mir hier als Basis dienen. Leder passt mir super, die aufwändige Verarbeitung passt zu Elfen, die Farbe ist optimal und die Häkelstruktur bietet Raum für viele Details, die man in das Geflecht einknoten oder einflechten kann.

Das Top wird im Nacken und am Rücken über Bänder gebunden. Da es am Rücken vom Cape des Schulterpartlets verdeckt wird, ist mir das aber erst mal egal.

 

Zuerst habe ich es mit einer violetten Unterlage optisch verlängert. Das Violett scheint durch die Häkelmaschen und sorgt für mehr Farbtiefe im Teil.

Dazu kommen später noch Zaddeln unten dran, die bis zu den Knien reichen:

...

Es ist alles grob festgenäht und die Bänder am Rücken ergänzt worden (da die Schürze jetzt viel schwerer ist, brauchte sie mehr Halt). Auch im Nacken habe ich weiche, breite Bänder angebracht, weil die dünnen Schnüre aufgrund des Gewichtes sonst ins Fleisch drücken - worauf man alles achten muss O.o

Aber dafür lohnt es sich zwischen durch immer mal längere Anproben (>30 Minuten) zu machen und mit dem gebauten Zeug durch die Bude zu laufen!

 

Ich habe mich gegen die violetten Zaddeln entschieden, die machten irgendwie ein breites Becken und lenkten vom Mittellatz ab. Also weg damit!

 

Dazu habe ich den Mittellatz genäht und bei schlechtem Licht ein Foto vom Gruppensymbol gemacht. Eigentlich kein Problem, wenn man mit .RAW arbeitet ... aber dumm, wenn man das umstellt und vergisst es zurück zu stellen, weshalb man dann mit  blöden .jpg-Datein den Ärger hat ...

 

 

Prozess für Symbolaufnäher:

2x ausgedruckt in passender Größe, sorgsam mit einem Kurvenmesser ausgeschnitten (1x Schlange, 1x Slaaneshsymbol) - dann jeweils 1x aufs Leder übertragen (Spiegelrichtung beachten!) und wieder sorgsam ausgeschnitten. Dann farblich etwas gepimped (goldene Grundierung + Schatten an den Rändern mit schwarzer Acrylfarbe für 3D-Effekt) und ineinander verschlungen. Festkleben mit klarem Pattex, wir wollen ja keine rotzgelben Ränder!

Auf den Stoff legen, sorgsam mit nem schwarzen Filzstift umranden und wieder runternehmen. Filzstift-Symbol mit Pattex sorgsam ausfüllen, Schablone sorgsam bestreichen. Trocknen lassen, vorsichtig auflegen und gut festtrampeln.

 

Dann kann es festgenäht werden, ohne dass es sich verzieht. Oder man lässt es so (wenn der Kleber hält) und bessert bei Bedarf mit Nähten nach.

 

 

 


Teil 2 – „Schulterpartlet“

 

Das Schulterpartlet trägt am Rücken ein Cape. Ich werde es als Grundlage für Lederschultern und weitere Zaddeln bzw. Kettenschmuck verwenden.

Dazu muss noch ein Gurt vorne angebracht werden, der das Partlet am Rücken fixiert, damit es mich nicht erwürgt.

 

Für die Lederaufbauten verwurste ich Nefrayus alten Lederhelm, dessen Seitenteile und Wangenklappen interessanter Weise einen schön zackigen Kragen abgeben:

Da wird noch etwas dran herum gemoddet – aber selbst die Löcher werde ich alle zum Anbringen von Ketten und Schmuckperlen nutzen können.

 

Die Kopfplatten des Helmes wurden schon zu zwei Oberamschützern umfunktioniert:

… Vorher sah das Teil so aus:

Dazu kommen direkt auf die Schultern noch zwei Platten aus in Reptil-Optil geprägtem Vollleder, die ich mit Farbe und ein paar Washs (verdünnte Acrylfarbe), sowie ein paar Highlights in irisierendem Gold aufgepeppt habe:

Für den Hals habe ich einen simplen Schalkragen aus Goldspitze angefertigt. Er wird noch über dem Lederkragen getragen werden und mir das Schminken am Hals ersparen.



Zwischenstand

 

Insgesamt sieht es grob zusammengehalten bisher so aus (der Unterrock gehört nicht dazu, die schwarze Unterrobe fehlt).

 

Links: Der mit Stecknadeln fixierte IST-Zustand.

 

Rechts: Der in PS rein gekritzelte ungefähre SOLL-Zustand Version 1.

Der Latz in der Mitte wird das Gruppensymbol in Gold tragen, die Kragenspitze oben die Namensrune des Charakters. Alle übrigen Runen werden entweder schwarz, oder schwarz-golden gearbeitet. Sie sollen das Gruppensymbol nicht dominieren.

 


Zaddeln

 

Die hängenden Zaddeln habe ich gerahmt, damit sie schlanker wirken und dann die Runen aufgemalt (Acrylfarbe, Window-Color). Dazu habe ich später noch Schatten an den Rahmenlinien ergänzt, damit die Flächen optisch mehr Tiefe bekommen.

 


Teil 3 – Stiefelstulpen

 

Zum Abschluss der Gliedmaßen sollten sich auch dort die Elemente des Kostüms irgendwie wiederholen. Außerdem sieht ein unschöner Übergang zwischen Schuh und Hose oft entweder langweilig, oder gar hässlich aus.

Als Basis verwende ich die Stiefelstulpen des NSC-Kostüms oben. Die violetten „Superheldenflammen“ kommen runter, ich will nur die Basis aus stabilem Baumwollköper. Darauf kommen dann Applikationen aus geprägtem Kunstleder.

Provisorisch mit Pattex aufgeklebt, damit es beim Nähen nicht verrutscht und ich es nicht mit Nadeln zerstechen muss ... Nun sieht es so aus:

Für eine schönere Glanzwirkung bin ich erneut mit irisierend-goldener Acrylfarbe drüber gegangen. Hier die Farbwirkung vorher/nachher:

Damit ich mich ohne Schmerzen auf die Knie werfen kann, wird die Kniepartie mit Dickleder verstärkt.

Dafür habe ich wieder Applikationen angefertigt. Da ich kein schwarzes Leder hatte, musste ich färben. Der Einfachheit halber habe ich mit schwarzem Sprühlack grundiert und mit goldener Acrylfarbe im Drybrush-Verfahren ein Finish drübergelegt, damit die Reptilprägung wieder mehr Ausdruck bekommt. Hier das verwendete Leder vorher/grundiert/fertig:


Stiefelstulpen - fertig!


Die Applikationen sind inzwischen aufgeklebt und die Verstärkung der Kniepartie wurde an die Stulpen genäht.

Leider ist der violette Lack recht blau geworden (das Zeug macht irgendwie was es will -.-') ... aber erstmal wird es hoffentlich im Rest untergehen.

Unter der Sohle werden die Stulpen mit Klettverschluss verschlossen, damit sie nicht abstehen (uuh - böser Klett, aber das sieht später eh keiner).

Hinten habe ich goldene Ösen eingekloppt für eine Schnürung, weil ich die Schuhe drunter austauschbar halten will (Stiefel für nasses Wetter, Halbschuhe für Sommerhitze) und die Stulpen natürlich spack sitzen sollen.


 

 

 

Teil 4 - Kopfschmuck

 

Mit dem Kopfschmuck habe ich dann auch endlich mal angefangen. Es sind jetzt noch 2 Wochen bis zum DF ...

 

Für den Stirnaufbau:

Schablone aus Papier hergestellt, auf Moosgummi übertragen, Worbla-Sandwich hergestellt und mit Kunststoffgrundierung versehen. Dann mit 3 Lagen Holzleim die Oberfläche geglättet.

Grundierungsfarbe + 2 Deckschichten Farbe aufgetragen ...

 

Für die Kopfschale habe ich CobraCast verwendet und mir um den mit Frischhaltefolie bedeckten Kopf geklatscht. Das geht sicher schöner, aber ohne helfende Hand und unter Zeitmangel muss es erstmal so gehen^^°

 

Looks very much like Zorg :D

 



Die Zorg-Halbglatze hätte ich gern golden, also habe ich das CobraCast mit zig (6 oder 7) Lagen Holzleim bepinselt und wieder abgeschliffen. Aus Faulheit und Zeitmangel habe ich hier nicht sorgfältig gearbeitet, aber für nen Prototyp sollte es reichen ...

Dazu habe ich zum Abtarnen der Übergangskante einen halben Kopfschmuck im Elfen-Standarddesign gefertigt und diesen mit dem dunkel-violetten Lack lackert, der wieder eher blau geworden ist :-/ Daher verwerfe ich das Teil und gehe nur mit der Halbglatze aufs DF.

Ist an sich auch cooler, weil es insgesamt seltsamer wirkt.


Halbe Hirnhaube - fertiger Prototyp


Last-Minute zum DF noch fertig geworden ... Befestigung über eine dezente goldene Kette pasend zum Charakterkostüm. Die andere Hälfte meines Kopfes bedecken meine Haare, sodass man weder die Kette, noch das Leder am Hinterkopf beim Tragen deutlich sieht.


Der Tragekomfort war überraschend gut und es hielt auch besser als erwartet.

Also bald Zeit für Version 2! :D

Dann aber mit Verbesserungen:

- schön glatte Oberfläche 

- besser abschleifen

- schönere Befestigung (die Naht hinten stört mich)

 

 

Accessoires und Ambientekram

 

Als zünftiger Chaoscharakter braucht mein Druchii noch Ambientegegenstände und möglicht chaotifizierte/slaaneshgefällige Deko.

 

Der Grundstock ist von NanuNana und besteht aus einem lila Platzdeckchen, einer silbernen Schale, einem Glaskelch und einem Schädel.

Dazu habe ich goldene und violette Servietten mit Prägemuster und Dekostoff in Lochoptik, sowie noch ein bisschen Kleinkram.

 

Here we go! :D


Tischdeckchen und Obstschale


Beim Platzdeckchen wurden Mitte und Ränder mit Papier und Malerkrepp abgeklebt und das Rankenmuster mit goldener Sprühfarbe besprüht. Danach gab es ein Finish mit schwarzer Acrylfarbe drumherum.


Die Schale wurde außen schwarz grundiert, dann blaubiolett (leider ist es sehr bläulich :-/) besprüht und mit silberner Acrylfarbe im Drybrush-Verfahren aufgehellt.

 

Schädel - Elisabeth und Sokrates

 

Elisabeth war der Kauf von NanuNana und hat hier schon einen ersten sanften Wash mit brauner Acrylfarbe erhalten (links).

Sokrates habe ich schon etwas länger, er war als Plotgegenstand gedacht. Bei ihm habe ich schon einen Wash mit grünbrauner Acrylfarbe gemacht, dann mit Holzleim und Taschentuch vertrocknete alte Haut aufmodelliert und einen weiteren Wash in bräunlicher Farbe aufgetragen (rechts).

Sokrates - fertig!


Der Schädel hat ein Drybrush-Finish in Elfenbein/sandfarbe erhalten und wurde mit Sprühlack versiegelt.

 

Lampe

 

Diese Lampe stand schon lange ungenutz herum. Sie wurde damals für Merils Lager gekauft, aber nie benutzt ...

Nun wurde sie ebenfalls blauviolett lackiert und mit Silber abgebrusht. Es fehlen noch die Glasfenster, die wahrscheinlich pink/purpur werden und eine leicht organische Optik bekommen.


Der Kelch der Sinnesfreuden


Billiger 1-Euro Glaskelch, verdünnter Leim mit einem Schuss Acrylfarbe (magenta), Küchenrolle - Siff und Spaß :D


Kelch fertig!


Nach dem Trocknen, das eine ganze Woche gebraucht hat, hat der Kelch einen Wash in dunklem Violett erhalten. Darüber habe ich Akzente in Magenta aufgetragen. Darüber liegt ein Drybrush-Finish in Elfenbein und Gold. Versiegelt ist es mit 2 Lagen Sprühlack, was für die Spülbarkeit wahrscheinlich nicht optimal ist - aber solange man nicht mit einem Topfreiniger drauf herumschrubbt hält es wohl.

Notizbuch


Simples Lederbuch, gebunden von einem lieben Freund und von mir personalisiert.

Ich habe das Leder dunkel eingefärbt und die Kunstlederapplikationen, sowie die Buchecken hinzugefügt.

Inklusive Riemen zur Gürtelbefestigung + Stifthalter =)


Kamm


Zur Darstellung des Haar-Fetischs und genereller eitler Anwandlungen trägt der Charakter einen Kamm bei sich, mit dem ich die schönen Haare einiger Mitspieler IT kämmen durfte :3 (Kämmservice ftw!)


Geschnitzter Holzkamm aus Afrika, lackiert und mit goldenem Drybrush-Finish versehen.

Möbel - WIP

 

Ikea-Holzmöbel sind jetzt nicht so chaosmäßig, daher soll jedes Möbelstück eine Husse/Decke bekommen. Dafür habe ich hier rechts das verfügbare Material abgelichtet ...

Hier sieht man auch den Kelch in trockenem Zustand (schön knallig pink :3) und die Laterne ist auch fast fertig!


 

Tischdecken und Deko - Dekadenzeffekt

 

Um ein quick-and-dirty-Schlangenmuster zu erzeugen habe ich grobmaschigen Deko-Stoff (NanuNana) auf den Stoff gelegt und bin sehr ungleichmäßig mit Sprühlack drübergegangen.

Bei den bordeauxfarbenen Läufern mit beigeweiß und beim anthrazitfarbenen Stoff der Decken und Hussen mit gold.

die Tischdecken haben dazu noch eine Rahmung bekommen, ebenfalls in goldener Farbe.

Hier hätte ich breiter abkleben sollen, der Wind hat den Sprühnebel in die Mitte getragen - ein Effekt der nicht beabsichtigt war, aber mich auch gerade nicht stört ...

 



Zwischenstand - Details rule the world!


Am Partlet habe ich Ketten und Gebamsel hinzugefügt, die alte Latexhaut meiner Gleve schmückt jetzt die rechte Schulter (im Bild links).

Dazu sieht man hier den Rohbau der halben Hirnhaube (Prototyp zur halben Glatze) - der Kopfschmuck zum Kaschieren der Übergänge fehlt noch komplett, da muss ich dringend reinhauen ...


Darüber hinaus sieht man hier die zweite Idee für Facemods, die mir schon ganz gut gefällt. Aber ganz gut ist halt leider noch nicht geil^^

Hm ... well, that escalated quickly ;D

Ich habe viel mehr gemacht und viel mehr geschafft als geplant - das Bastelfieber hat mich angesichts der motivierenden und tollen Gruppe (awwwesome :3) voll infiziert.

 

Also, wenn man volles Mett loslegt, dann schafft man auch in kurzer Zeit noch was! Daher bleibt dran und nutzt die Zeit!



Mehr Details - Stand DrachenFest 2015

Zweitgewandung

 

Für schönes Wetter bzw. Indoor-Cons =)

 

Besteht aus:

- dem neuen Untergewand (Ersatz des alten Untergewandes mit den grauweißen Nähten)

- Einer zweiten Schürze (Jaquard mit Rankenmuster)

- Dem KdE-Uniformmantel (hier noch ohne Scheinärmel) aus violettem Leinen und schwarzem Futter

- Schärpe mit Gruppenwappen (irgendwo muss das Ding ja drauf^^)

- dem alten Schalkragen. Schalkragen geht IMMER!

- Dem Kettengürtel (weil Ketten auch immer gut gehen)

- Einem wallenden Schleppenmantel aus Chrash-Chiffon.

 

 

Wallender-Chiffonmantel:

 

Einfachster Schnitt von Welt =)

Stoffbahn mit der Länge (Körperhöhe x2) und Breite 120-150cm einfach mittig über den Nacken legen. Vorne an der Brust mit schönem Band (hier Perlenschnur) zusammenfassen und hinten am Rücken die Längsseiten der Stoffbahnen hüftabwärts zunähen.

Fertig!

 



Pimp-My-Gambeson


Auf dem DF habe ich mir aufgrund der überraschend kühlen Temperaturen spontan einen Gambeson zugelegt.

Das Ding ist nix Tolles, aber ich möchte ihn trotzdem verwenden und mit einfachen Mitteln druchiimäßig aufhübschen.


Ziel: Es soll gerüstet aussehen ohne gerüstet zu sein.

Dafür bediene ich mich der simplen Methode der Lederapplikation =)


Das Leder ist in Schlangenoptik geprägt und schwarz. Ich habe es mit goldener Acrylfarbe im Drybrushverfahren an den Rändern gefärbt, damit es sich besser vom schwarzen Stoff abhebt.


Verzieht werden mit den Applikationen der Kragen, die Schließen, die Ärmel und der untere Saum - also die Stellen, die am ehesten zu sehen sind und unter Mänteln hervorgucken.



Deko-Dolch


Ein alter schäbiger "Aliendolch" bekommt ein neues Aussehen!


Der Dolch mit schwarzer Grundierung und ersten Farbschichten in Gold und Purpur: